Was wissen wir wirklich über Gott?
Und wie viel davon ist nur ein Schatten dessen, was jenseits unseres Verstehens liegt?
Selbst wenn unzählige Schöpfungen zusammenkämen, um ihr Wissen zu vereinen, würde ein ewiges Leben nicht genügen, um alles auszusprechen, was über Gott gewusst werden kann. Und doch bleibt die größte Sehnsucht nicht das Wissen selbst, sondern die Nähe zu unserem Schöpfer. Ich weiß nicht, welche Geistwesen aus den ewigen Schöpfungen sich eines Tages glücklich schätzen dürfen, weil Gott mit ihnen das teilt, was uns verborgen blieb. Doch wenn diese Zeit kommt, werde ich – Zahe – mich mit erhobenen Händen vor ihnen verneigen. Ich werde sie inständig anflehen, ihre Worte nicht für sich zu behalten, sondern sie jenen zu schenken, die sich danach gesehnt haben. Jenen, die ihr ganzes Leben lang auf Erden fremd und heimatlos waren. Selbst heute flehen in unzähligen dunklen Dimensionen Geistwesen, die in Ignoranz enden, ihren Schöpfer an: „Wann wird für uns der Morgen anbrechen?“
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